Strafverfahren gegen Zürcher Stadtpräsidentin eingestellt

12.05.2011 - Medienmitteilung

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Das Strafverfahren wegen versuchter Nötigung, welches der ehemalige Betreiber der Nervous-Bar gegen die Zürcher Stadtpräsidentin und einen ihrer Mitarbeiter angestrengt hatte, wurde durch die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich nach durchgeführter Untersuchung eingestellt.

Der ehemalige Betreiber der „Nervous-Bar“ in Zürich-Wiedikon, erstattete im Januar 2010 eine Strafanzeige wegen versuchter Nötigung gegen die Zürcher Stadtpräsidentin und einen ihrer Stabsmitarbeiter. Den Beschuldigten wurde vorgeworfen, im Rahmen einer Auseinandersetzung im Zusammenhang mit der Schliessung der Nervous-Bar in unzulässiger Weise Druck auf den ehemaligen Barbetreiber und dessen Lebenspartner ausgeübt zu haben. Mit Schreiben vom 15. Januar 2010 hätten die Beschuldigten versucht, diesem einen Maulkorb zu verpassen und angedroht, bei Nichterfüllung der Forderungen eine Strafanzeige nicht zurückzuziehen, welche der erwähnte Stabsmitarbeiter gegen die beiden eingereicht hatte.

Die Staatsanwaltschaft I hat alle Beteiligten eingehend befragt. Die Prüfung der Umstände im Zusammenhang mit dem Zustandekommen des Schreibens hat ergeben, dass den Beschuldigten keine strafrechtlich relevante Druckausübung nachgewiesen werden kann. Das Strafverfahren gegen die Stadtpräsidentin und ihren Mitarbeiter wurde deshalb mit Verfügung vom 9. Mai 2011 eingestellt.

Auskunft im Rahmen dieser Mitteilung erteilt Staatsanwalt lic.iur. Andrej Gnehm am 12. Mai 2011 von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr unter Telefon 044 299 97 45.

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